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Entscheidend bei der MRT sind die allgegenwärtigen Wasserstoffatome
(besser: Protonen), z. B. in Körperflüssigkeiten und in Fettgewebe.
Durch das Magnetfeld – etwa 20.000 mal stärker als das Erdmagnetfeld –
werden die magnetischen Eigenschaften der Protonen, die Spins, ausgerichtet.
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Wird nun den Protonen zusätzliche Energie in Form eines Radioimpulses –
typische Frequenzen liegen bei 50 MHz – zugeführt, kippen einige Spins in einen
energiereicheren Zustand und kehren unter Energieabgabe rasch wieder in
den Ursprungszustand zurück.
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Das so erzeugte MR-Signal hängt von der chemischen Umgebung der Protonen
ab (z. B. Fett, Muskel, Liquor, Blut) und kann vom Computer in Grauwertbilder
umgesetzt werden. Dabei wird die untersuchte Körperregion in schmale Schichten „zerlegt“ und
einzelne winzige Volumenelemente gemessen, denen dann jeweils ein
Grauwert zugeordnet wird.
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Um eine exakte räumliche Zuordnung eines Signals zu erhalten, werden zusätzliche
Magnetfeldgradienten in den drei Raumrichtungen angelegt.
Durch geschickte Filterung der MR-Signale und durch verschiedene Techniken
für Magnetfeld und Radiopuls lassen sich unterschiedliche Gewebearten
extrem detailreich darstellen.
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